Bautypen

Wohnbauten

Durch die ständige Verdichtung der Städte besteht die Herausforderung im Wohnungsbau insbesondere bei der Sicherstellung des 2. Rettungsweges. Oft ist die Anleiterung jeder Wohnung nicht möglich und wir entwickeln mit den Planern alternative Lösungsansätze.

Büro- und Gewerbebauten

Büro- und Verwaltungsgebäude zeichnen sich oftmals durch eine offene und großzügige Architektur aus. Nicht selten wird die innere Erschließung über geschossübergreifende Lufträume geführt. Die Unterscheidung zwischen Regelbau und Sonderbau kann bei diesem Bautypus auch über das Brandschutzkonzept gesteuert werden.

Kindertagesstätten und Schulen

… sind Orte der Zukunft. Zeitgemäße Gebäude fordern »Lerncluster« und »Lernlandschaften« die offene und flexible Raumkonzepte Flure ermöglichen. Durch individuelle, nutzerorientierte Brandschutzkonzepte entwickeln wir mit Ihnen risikogerechte Raumgrößen und räumliche Unterteilungen, die den Schutzzielen des Brandschutzes Rechnung tragen.

Beherbergungsstätten

Beherbergung, Boardinghouse oder Ferienwohnung? Im Brandfall hat die Sicherheit von Gästen, Angestellten und Sicherheitskräften höchste Priorität. So stellt der Organisatorische Brandschutz einen fundamentalen Bestandteil des Brandschutzkonzeptes für Hotels, Beherbergungen und ähnliche Einrichtungen dar.

Versammlungsstätten

Nicht nur geregelte Versammlungsstätten erfordern unser Augenmerk. Soll bei Mischnutzungen das Foyer für Events genutzt werden, wird aus dem Raum schnell eine Versammlungsstätte, die nicht als solche genehmigt wurde. Hier sind wir gefordert, das Risiko einzuschätzen, ein Sicherheitskonzept zu entwickeln und die erforderlichen Maßnahmen gegenüber der Genehmigungsbehörde zu vertreten.

Hochhäuser

Die erste Muster-Hochausrichtlinie wurde 1981 veröffentlicht. Bei der Sanierung und Bewertung von Hochhäusern aus den davorliegenden Jahren ergeben sich oftmals Abweichungen zu den aktuellen Regelwerken. Mit Augenmaß und Erfahrung sind alternative Lösungsansätze zu entwickeln, um das Hochhaus und dessen Technik an den “Stand der Brandschutztechnik” anzupassen.

Verkaufsstätten

Verkaufsstätten zeichnen sich durch die Vermischung von brandschutztechnischen Risiken aus, da sie oft nicht mehr nur dem Verkauf dienen, sondern eine möglichst flexible Nutzung auch für Büros, Garagen, Gastronomie, Wellness oder Freizeit anbieten. Hohe Personenanzahlen ohne Ortskenntnis und eventuell erschwerte Orientierung erfordern eine sorgfältige Brandschutzplanung.

Industriebauten

Die Industriebaurichtlinie soll die Beurteilung und Genehmigung von Industriebauten erleichtern. Ein gewissenhafter Umgang mit den Anforderungen an den Brandschutz sichert das Fortbestehen von Unternehmen und Arbeitsplätzen, aber auch die Umwelt vor Kontamination im Brandfall und die Einsatzkräfte der Feuerwehr können die Herausforderung großer zusammenhängender Flächen mit hohen Brandlasten meistern.

Holzbauten

Risiko oder Chance? Kurze Bauzeiten, die Leichtigkeit des Materials und die angenehme Haptik eröffnen Chancen zur Schaffung von Wohnraum, Gewerbebauten oder auch Schulen in Städten. Massives Holz kann sicherer sein als Beton oder Stahl. Auf die richtige Konstruktion und Abschottung kommt es an.

Denkmalschutz

Baudenkmale sind historische Gebäude, die einen nicht reproduzierbaren kulturellen Zeugniswert besitzen. Brandschutzplanung muss mit Gespür und Respekt für das Gebäude so feinsinnig in die Strukturen eingreifen, dass die Sicherheit der anwesenden Personen und Feuerwehrleute gewährleistet wird und doch die bauzeittypische Bauart erhalten bleibt.